Eine Flotte, die sich wie ein einziger Körper bewegt.
Ein achtköpfiges Roboter-Ensemble für eine Festival-Hauptbühne — jede Bewegung auf das BPM verriegelt, jeder Beat mit dem Raum geteilt.
Acht Roboter, zwei Reihen, eine BPM-Uhr. Ein Opener, der mit der Produktion mitwuchs, dem Act aber nicht die Show stahl — der Auftritt war bereits im Gange, bevor der Headliner überhaupt erschien.

Das Briefing
Der Veranstalter einer Festival-Hauptbühne wollte einen Opener, der mit der Produktion mitwächst, dem Act aber nicht die Show stiehlt. Pyrotechnik, Laser und eine 12.000-köpfige Crowd waren bereits in Stimmung. Die Roboter mussten sich wie Teil des Raums anfühlen, nicht wie eine Nebensache.
Die Arbeit
Acht Roboter in zwei versetzten Reihen, choreografiert auf das BPM des Intro-Tracks des Headline-DJs. Wir teilten uns eine Master-Uhr mit dem Lichtdesigner, damit Beam-Winkel, Flottenbewegung und der BPM-Drop im selben Frame zusammentrafen.
Drei Tage Programmierung vor Ort, eine vollständige technische Probe mit dem Tourmanager des Acts, zwei Standby-Konfigurationen für den Fall, dass sich das BPM zwischen Soundcheck und Show verschob.
Der Moment
Als der BPM fiel, traf die Flotte in Sequenz den Boden — eine 16-Beat-Kaskade über beide Reihen. Die Reaktion der Crowd ließ den Auftritt des Acts unausweichlich wirken.
Der Headliner betrat die Bühne fünf Sekunden später. Der Raum stand bereits auf den Beinen.
Wir haben das Publikum nicht gebeten, die Roboter anzusehen. Wir haben die Roboter gebeten, sich den Raum zu teilen — und das taten sie.— Tempo Robots, Notizen nach der Show